Fibromyalgie – Die unbekannte Krankheit mit vielen Gesichtern

Eigentlich sollte es hier ja um allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden und Balance gehen. Aber da ich selbst betroffen bin, ist es mir wichtig dass die vielen Menschen da draußen, die unter diffusen Schmerzen und anderen Problemen leiden, egal ob sie diese Diagnose schon haben oder nicht, erfahren wie viele Gesichter diese Krankheit hat.

Was Dr. Paul St. Amand über Fibromyalgie sagt

In seinem ersten Buch zum Thema, fasst Dr. St. Amand die vielseitigen Symptome zusammen (Zitate aus dem Buch):

DIE SYMPTOME DER FIBROMYALGIE:

Im Großen und Ganzen können die Fibromyalgie-Symptome in die folgenden Kategorien eingeordnet werden: Gehirn, Hals, Nasen, Ohren und Rachen, Muskeln und Knochengerüst, Haut, Magen-Darm-Trakt und Urogenitaltrakt. Es gibt noch ein paar weitere, isolierte Probleme, die sich nicht so einfach in eine dieser Kategorien einordnen lassen und so in die Kategorie Verschiedenes fallen. Wir werden uns all diese betroffenen Bereiche ansehen und die dort eventuell auftretenden Symptome genauer betrachten. (…)Aber denken Sie bitte daran, dass alle Symptome miteinander verbunden sind, dass sie alle auf dieselbe Ursache zurückzuführen sind und dass sie alle gleichermaßen durch ein Medikament, Guaifenesin, behoben werden können.

Gehirn

Erschöpfung, Reizbarkeit, Nervosität, Depression, Apathie, Lustlosigkeit und Teilnahmslosigkeit, beeinträchtigtes Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen (auch bekannt als „Fibronebel“), Angst und Selbstmordgedanken, Schlaflosigkeit, häufiges Erwachen während der Nacht und nicht erholsamer Schlaf.

Muskeln und Knochengerüst

Schmerzen und allgemeine Morgensteifigkeit in den betroffenen Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien (Bindegewebe) stammen von Strukturen, die Hals, Schultern, oberen und unteren Rücken, Hüfte, Knie, inneren und äußeren Ellbogen, Handgelenk, Finger, Zehen und Brust, sowie verletzte oder alte Operationsstellen umgeben. Die Schmerzen können jegliche Art und jegliches Ausmaß annehmen, wie z. B. pochend, brennend, stechend, drückend oder irgendeine Kombination davon. Gelenke können anschwellen, gerötet und warm sein, oder – wie im Falle des Kiefergelenks – nur schmerzhaft sein. Taubheitsgefühl in den Extremitäten oder im Gesicht und Prickeln am ganzen Körper sind gewöhnlich Erscheinungsformen von verkrampftem Gewebe, das auf benachbarte Nerven drückt. Gesichts- und Kopfschmerzen haben ihren Ursprung in der Verbindung zwischen Hals- oder Schädelknochen (Nähte). Häufig zucken kleine Teile der Muskeln und das Restless-Leg-Syndrom macht es unmöglich, eine bequeme Position zu finden. Empfindungen von elektrischen Impulsen in den Muskeln und ein Gefühl allgemeiner Schwäche sowie Bein- und Fußkrämpfe runden die Liste ab.

Haut

Übermäßiges Schwitzen; verschiedene Ausschläge treten üblicherweise mit oder ohne Juckreiz auf: Nesselausschläge, rote Flecken, Akne, winzige rote oder helle Beulen, Blasen, Ekzeme, Seborrhoe (Talgfluß) oder Neurodermitis und Rosazea (übermäßige Gesichtsrötung). Die Fingernägel sind häufig brüchig oder fangen an, sich abzuschälen oder zu spalten. Die Haare sind oft von schlechter Qualität und brechen entweder ab oder fallen vorzeitig aus, manchmal sogar in ganzen Büscheln. Weit verbreitet sind eigenartige Sinneswahrnehmungen einschließlich Kälte, Hitze (besonders der Handflächen, Fußsohlen und Schenkel), Kribbeln, elektrische Schwingungen, Prickeln, Berührungsüberempfindlichkeit und Hitzewallungen, die manchmal mit extrem riechenden und die Haut reizendem Schweiß verbunden sind.

Magen-Darm-Trakt

Symptome, die als separate Entitäten bezeichnet werden, wie z. B. Reizdarmsyndrom, undichter Darm oder spastischer Dickdarm. Vorübergehende Übelkeit, krampfartige oder stechende Schmerzen, Blähungen, Verstopfung, die sich mit Durchfall abwechselt, Schleim im Stuhl und manchmal Magenübersäuerung mit brennendem Reflux.

Urogenitaltrakt

Stechender Uringeruch, häufiges Wasserlassen, Blasenkrämpfe mit sehr tief sitzenden Unterleibsschmerzen (suprapubisch), Brennen beim Wasserlassen (Dysurie) mit oder ohne immer wiederkehrende Blasenentzündungen oder mit einer sogenannten chronischen interstitiellen Zystitis. Mutmaßliche vaginale Pilzinfektionen ohne die gewöhnlichen weißen Beläge werden von der Vulvodynie (Vulva-Schmerz-Syndrom) nachgeahmt, welches die Vulvitis (schmerzhafte, gereizte, brennende und manchmal raue Scheidenlippen), Vestibulitis (dieselben Symptome, aber nur tiefer in der Scheide), Vaginalspasmen oder Krämpfe, brennenden schleimigen Ausfluss, verstärkte Menstruationsbeschwerden und schmerzhaften Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) mit einschließt.

Kopf-, Augen-, Ohren-, Nase- und Rachen

Kopfschmerzen, die, wenn sie stark genug sind, als „Migräne“ bezeichnet werden; Andere, weniger starke Kopfschmerzen können sich auf den Nacken und den Hinterkopf beschränken (okzipital); nur auf die Vorderseite (frontal), was oft fälschlicherweise den Nebenhöhlen zugeschrieben wird; nur einseitig (unilateral); oder generalisiert (ganzer Kopf); Schwindel, Vertigo (Drehschwindel) oder Gleichgewichtsstörungen; trockene sowie juckende und brennende Augen mit oder ohne eine klebrige oder körnig-sandige Absonderung (wie Sand) am frühen Morgen; Sehstörungen, übermäßige Verstopfung der Nase sowie postnasaler Fluss ( d.h., der Schleim läuft von der Nase in den Rachen), eine schmerzhafte, brennende oder Schmerzen verursachende Zunge, abnormaler Geschmack (schlecht oder metallisch), verbrannter Mund; vorübergehendes Klingeln oder tiefe Geräusche in den Ohren, Ohren- und Augapfelempfindlichkeiten, Geräusch-, Licht- und Geruchsempfindlichkeit. Manchmal besteht auch ein Zusammenhang zwischen einem erst in späteren Jahren auftretenden Asthma oder Heuschnupfen mit Fibromyalgie.

Verschiedene Symptome

Gewichtszunahme, niedriges Fieber mit nächtlichem Schwitzen; geschwächtes Abwehrsystem, morgendliche Wassereinlagerungen in Augenliedern und Händen, die sich im Laufe des Tages auf die unteren Extremitäten verlagern und gegen Abend das Gewebe so dehnen, dass oberflächlich verlaufende Nerven behindert werden und so das Restless-Leg-Syndrom verursacht wird.

Was kann bei Fibromyalgie helfen?

Ich selbst habe schon viel ausprobiert und Linderung und Heilung für meine Fibromyalgie zu finden. Persönlich kann ich bestätigen, dass die von Dr. Paul St. Amand vorgeschlagene Therapie mit Guaifenesin bei mir gut angeschlagen hat. Es gibt aber noch sehr viel anderes, das man tun kann um Linderung zu erfahren. Aber weil auch wir alle anders sind und andere Lebensbedingungen haben, muss jeder seinen/ihren Weg finden.

Weil wir alle unterschiedlich sind, jedoch eines gemeinsamen haben, nämlich die vielen Beschwerden, biete ich dir in meinem Fibromyalgie – Coaching „Erste Hilfe“ aus erster Hand an. Von Betroffener mit viel Erfahrung zu Betroffener/Betroffenem der ganz am Anfang steht oder mehr erfahren möchte. Mehr zu meinem Fibromyalgie – Coaching findest Du unter dem Reiter „Gesundheit“ unter „Mein Angebot“.

Die hier getroffenen Aussagen stellen meine persönlichen Erfahrungen dar oder sind Zitate aus einem Buch eines anderen Autors, mit dem ich in keinerlei persönlichem oder finanziellem Zusammenhang stehe. Die hier genannten Aussagen sind keine medizinischen Aussagen und ersetzen keine Diagnose von Ärzten oder irgendeine Form von Therapie.

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